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Donnerstag, 21. August 2008
 
 
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Vorgezogenes Update von Microsoft für ANI-Lücke [Update]

Microsoft hat wie angekündigt einen vorgezogenen Patch für die kritische Sicherheitslücke bei der Verarbeitung präparierter Dateien für animierte Cursor (.ani) in zahlreichen Windows-Versionen herausgegeben. Damit schließt der Redmonder Konzern die bereits aktiv ausgenutzte Schwachstelle eine Woche vor dem offiziellen Patchday. Das Update behebt aber auch noch weitere Sicherheitslöcher. Die gravierendste Lücke, die das Update schließt, ist die von Determina entdeckte und bereits im Dezember 2006 an Microsoft gemeldete Schwachstelle beim Verarbeiten von defekten Dateien für animierte Cursor. Sie betrifft die Systembibliothek USER32.DLL der Betriebssysteme Windows NT, 2000, XP, 2003 und auch in Windows Vista. Bei ANI-Dateien handelt es sich um Multimedia-Dateien im RIFF-Format. Ähnlich wie avi-Dateien bestehen diese aus zahlreichen chunks, die jeweils einen Header und Daten enthalten. Der Header enthält vier ASCII-Zeichen sowie einen Wert, der die Größe des Datenblocks anzeigt.

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Musikportal LastFM öffnet deutschen Ableger
   
Das Musikportal LastFM hat unter lastfm.de den deutschen Ableger seiner Online-Musik-Community eröffnet. LastFM erlaubt gegen eine kostenlose Registrierung das Anlegen eines persönlichen Musikprofils, anhand dessen man neue Musik kennenlernen kann. Durch das so genannte "scrobbeln" wird dieses Profil anhand der eigenen Hörgewohnheiten ständig angepasst.

Für gängige Player-Software auf dem PC oder für den iPod gibt es Plug-ins, die die abgespielte Musik an den LastFM-Server meldet. Anhand des Profils erstellt LastFM personalisierte Radiostationen und bestimmt die Nähe zum Musikgeschmack anderer LastFM-Nutzer. Unbekannte Künstler können LastFM einsetzen, um ihre Musik im MP3-Format in Umlauf zu bringen.

Derzeit stehen etwa 100.000 Titel zum Download bereit. Eine Kooperation mit Amazon und dem Musikportal 7digital sorgt dafür, dass man Musik bekannterer Künstler direkt erwerben kann.

 Quelle: heise.de

 
Zahl der CeBIT-Besucher um 10 Prozent gestiegen

Die Deutsche Messe AG hat auf der zurzeit zu Ende gehenden CeBIT 480.000 Besucher gezählt. Das sind 10 Prozent mehr als im vorigen Jahr. 106.000 Besucher kamen aus dem Ausland. Die Zahl der Fachbesucher steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 14.000 auf 379.000. Die 6153 Aussteller aus 77 Ländern äußerten sich laut Mitteilung der Veranstalter "positiv bis sehr positiv über die gestiegene Zahl und die Qualität ihrer Gesprächspartner". Auch seien die Anfänge des neuen CeBIT-Konzepts gut angekommen.

Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe, meint, "mit der CeBIT 2007 haben wir die Trendwende erfolgreich gemeistert. Das neue Konzept für 2008 baut darauf auf". Die CeBIT habe ihre Rolle als Wirtschaftsmotor und Ideengeber der Branche bekräftigt. Die nächste Computermesse findet vom 4. bis 9. März 2008 statt.

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Neuer Rekord: 100 Millionen Websites weltweit

 Nach Angaben des Internet-Dienstleisters Netcraft, der seit 1995 das Wachstum des Webs misst, wurde irgendwann Ende Oktober eine neue Rekordmarke erreicht. Seitdem gibt es mehr als 100 Millionen Websites weltweit – genauer: 101.435.253 -, und die Dynamik ist ungebrochen groß: Allein im Oktober konnten 3,5 Millionen neue Websites festgestellt werden. Bis November wuchs das Web um 27,4 Millionen Websites, letztes Jahr waren es noch nur 17 Millionen. Seit 2004 hat sich die Zahl der Websites damit verdoppelt. 2005 hieß es noch, dass sich das Wachstum verlangsamt habe. Das hat sich offenbar nicht bestätigt. 

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Intel stellt den ersten x86-Prozessor mit vier Kernen vor

 Das Rennen um den ersten Prozessor mit vier x86-Kernen hat Intel mit dem Core 2 Extreme QX6700 für sich entschieden. Der für 999 US-Dollar (OEM-Listenpreis) angebotene Prozessor vereint in einem LGA775-Gehäuse zwei Dual-Core-Prozessor-Dice, die jeweils 4 MByte shared L2-Cache mitbringen; diese (bereits für den Presler genutzte) Bauweise hat Intel unter dem Namen Kentsfield entwickelt. Im Core 2 Extreme QX6700 laufen die vier Kentsfield-Kerne mit 2,66 GHz Taktfrequenz, also um rund 9 Prozent langsamer als das bisherige Flaggschiff Core 2 Extreme X6800, das allerdings nur zwei Kerne hat. Wie bisher alle Core-2-Prozessoren ... 

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